Happy Sailing

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Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Herr Plur hat und freundlicherweise den damaligen Prospekt und die Liste der damaligen Ausstattungsmöglichkeiten zur Happy Sailing zugesandt und uns zur Verfügung gestellt. Bitte klicken Sie auf die entsprechenden Bilder, um sie darzustellen.


Happy Sailing Ausrüstungsliste
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Happy Sailing Ausrüstungsliste
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Happy Sailing Prospekt
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Happy Sailing Prospekt
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Happy Sailing Prospekt
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Happy Sailing Prospekt
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Happy Sailing Prospekt
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Happy Sailing Prospekt
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Happy Sailing Prospekt
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Happy Sailing Prospekt


Bilder und Riss

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Happy Sailing


Daten

Länge über alles 5,45 m
Wasserlinienlänge 5,25
Breite 2,05 m
Tiefgang 1,30 m
Gewicht ca. 500 Kg
Ballastschwert 65 Kg
Mast 7 m
Baum 2,28 m
Großsegel 8,50 qm
Fock I 5,5 qm
Fock II 8,00 qm
Sturmfock 2,90 qm


Testberichte

Die Happy Sailing wurde konzipiert um Tages- bzw. Wochendsegeltörns zu unternehmen, doch aufgrund der Backdeck-Bauweise, Backskisten und der großen Pflicht wird genügend Platz bereitgestellt, um auch längere Törns mit 2 Erwachsenen nebs ein oder zwei Kindern unternehmen zu können. Allerdings müssen dann natürlich einige Abstriche in Sachen Komfort gemacht werden.

Die Happy Sailing ist trailerbar und die Fahrgrenzen liegen im nahen Ostseebereich sowie flache Binnengewässer. Dies wird durch das einholbare Ballastschwert möglich gemacht. Die Happy Sailing ist dazu geeignet um von Anfängern gesegelt zu werden, welche vorher Jollen gesegelt haben und nun einmal ein Kajütboot ausprobieren wollen. Durch das geringe Gewicht reicht bereits ein Mittelklassewagen aus um es annehmbar transportieren zu können.

Bei geradem Wind, Stärke 2-4, neigt die Happy Sailing dazu, eher abzufallen anstatt anzuluven, wogegen bei Böhen ein ausgleichender Druck auf die Pinne ausgeübt wird. Das zeigt von einer ausgewogenen Trimmlage. Dadurch, dass man das Schwert zusätzlich ein- oder ausfahren kann, ist es möglich, zusätzlichen Einfluss auf die Trimmung auszuüben. Die Happy Sailing segelt sich im Grunde wir eine Jolle, da das Ruder achtern angehängt ist und das Schwert recht schmal ist. Dadurch ergibt sich auch eine gewisse Unruhe, da sie nicht kursstabil ist. Bei Böhen springt sie sofort an.

Die Form des Bugs erlaubt es dem Schiff sanft in die Wellen einzusetzen. Der Rumpf im Unterwasserschiff flacht sofort nach dem Steven ab, was bedeutet, dass er, je nach Position und Anzahl der Mannschaft sich aus dem Wasser hebt, wodurch es zu kurzen Schlägen kommen kann. 2 Personen in der Pflicht ergeben, dass dies nicht mehr vorkommt.

Nach Angaben eines Kränkungsversuchs der Yacht sind die Angaben "unkenterbar" im Prospekt in Zweifel zu ziehen. Obwohl bei einer Kränkung von 90 Grad immer noch ein Masttop-Auftrieb von 5Kg gemessen wurde, sank dieser Wert bei über 90 Grad auf 0 und wurde sogar negativ, wenn der Masttop unter Wasser liegt. Dies wurde bei einer Mannschaft von 2 Mann in der Pflicht, stehenden Segeln und ruhigem Wasser getestet. Bei zusätzlichem schweren Wind wäre es denkbar, dass es zu einem Durchkentern kommt, auch wenn es unwahrscheinlich ist: Das Backdeck bietet einen großen zusätzlichen Auftrieb. Der feste zusätzliche Auftrieb soll ein Sinken im Falle eines vollgelaufenen Schiffes unmöglich machen. Die Form- und Anfangsstabilität wird durch den flachen U-Spant begünstigt. Eine hohe Endstabilität wird durch den hohen seitlichen Rumpf sowie dem Ballastschwert erreicht. Dadurch ist es, im Gegensatz zu den meisten Jollenkreuzer, in der Regel nicht notwendig, bei starken und plötzlichen Böen besorgt zu sein.

Die Kajüte bietet sehr viel Platz. Bis zu 6 Personen können sitzen und haben dennoch alle die volle Kopffreiheit. 4 Kojen und Polster sind vorhanden. Allerdings sollte man dies nicht allzu lange tun: Durch den geringen Stauraum in der Kajüte werden die Kojen als Lagerraum gebraucht. Achtern gibt es eine Backskiste, so groß, dass sogar ein Außenborder Platz findet.

Es stellte sich heraus, dass die Abdichtungen im allgemeinen zu w¨nschen übrig lassen. Die ungeteilte Niedergang-Luk ist nicht dicht und lässt sogar Regenwasser durch. Bei Regen und nicht vorgesetztem Luk regnet es zudem in den Niedergang. Die Backskistenluk ist ebenfalls, trotz Gummistreifen, nicht dicht. Jedoch sind die Lenzrillen im Cockpit und die Lenzöffnungen im Spiegel gut: Das Wasser lät ab, auch wenn 3 Personen in der Kajüte sich zur Ruhe gebettet haben.

Dieser Text wurde von Herrn Plur geschrieben.

Die Happy Sailing wurde als Jollenkreuzer im Jahre 1973 von YACHT getestet, Heft 21. Sie können den Testbericht dort anfordern bzw. im Archiv nachlesen.

Weblinks

www.sailing-power.de


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